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MIB 02 Architektur, Mensch in Bewegung
Der
Mensch in Bewegung, die Zukunft der Mobilität, ist Thema der zweiten
Ausstellung in der Reihe MIB, ein Projekt der ÷AMTC AKADEMIE in
Kooperation mit dem Technischen Museum Wien und der Universität für
angewandte Kunst, Wien.
Reinfried Blaha, Alexander Diem, Lukas Galehr, Andreas Krainer,
Johannes Mücke, Marlene Pollhammer, Mathäus Wasshuber, Phililp Wharton,
Martin Zangerl
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HORIZONTAL AND VERTICAL TRANSPORTATION
Dem Projekt Horizontal and Vertical Transportation der Architektur
Meisterklasse Prof. Greg Lynn ging eine umfassende Untersuchung
verschiedener Internationaler Verkehrsknotenpunkte voraus.
Die im Laufe der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse wurden in
prototypische Organisationssysteme übersetzt und exemplarisch auf die
Situation des Wiener Westbahnhofs angewandt. Um zu unterstreichen dass
diese prototypischen Systeme auch auf jeden anderen Verkehrsknotenpunkt
angewendet werden kˆnnten, bleiben viele Aspekte der Stadtplanung und
Architektur bewusst unbeleuchtet.
Die komplexe Organisation von Knotenpunkten wie dem z.B. dem
Westbahnhof kann als ein Nebeneinander auf wenigen Ebenen umschrieben
werden. Aus dieser planerisch zweidimensional übersichtlichen
Organisationsstruktur erwachsen eine Reihe von Problematiken: eine
Ausbreitung in der Ebene verursacht viele Kreuzungspunkte an denen alle
Verkehrsmittel temporär zugunsten der freien Fahrt anderer blockiert
werden. Wartezeiten und lange Umsteigewege sind die Folge.
Wendesituationen und Sicherheitsabstände auf der gleichen Ebene
erzeugen einen extremen Platzbedarf und dadurch eine
unterdurchschnittliche Dichte, die in einer Vielzahl von sozialen,
wirtschaftlichen und gestalterischen Defiziten resultiert. Definiert
man die Leistung einer Stadtstruktur durch das Verhältnis der
Aufenthaltsqualität zu kommerzieller Leistung so kann ein solches
System als komplex ineffizient bezeichnet werden.
Die daraus entwickelten Vorschläge versuchen den Verkehr so zu
organisieren, dass intervallartige Blockaden des Verkehrsflusses durch
einen kontinuierlichen Strom (Flow) an Verkehr ersetzt werden. Durch
eine ‹berkompensation des Dichtedefizits und eine Belegung der
Stadtstruktur mit 24 Stunden Aktivität wird die urbane und
infrastrukturelle Effizienz gesteigert. Als weiterer Faktor wurde von
einem stark gewachsenen Verkehrsaufkommen aller Verkehrsmittel
ausgegangen.
URBAN TRANSPORTATION RESEARCH
Marlene Pollhammer
Philip Wharton
Szenario 1:
REVOLVING URBAN SWITCH
Alexander Diem
Martin Zangerl
mit Lukas Galehr, Marlene Pollhammer, Phililp Wharton, Andreas Krainer,Mathäus Wasshuber
Szenario 2:
PARALLEL URBAN SWITCH
Reinfried Blaha
Johannes Mücke
mit Lukas Galehr, Marlene Pollhammer, Phililp Wharton, Andreas Krainer,Mathäus Wasshuber
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