Für die Dokumentation konservatorischer und restauratorischer Arbeiten ist
die fotografische Erfassung des Vorzustanden, der Schäden, der
Arbeitsschritte und des Endzustandes unerlässlich. Die dazu notwendigen
digitalen und analogen Aufnahme-, Bearbeitungs- und
Archivierungstechniken werden in Theorie und Praxis unterrichtet. Die
allgemeine fotografische Dokumentation sowie das Anfertigen von
Reproduktionen, Makro-, Mikrofotos, Aufnahmen im Streiflicht, usw. wird im
Rahmen des Unterrichts in den Werkstätten betreut.
Untersuchungen mit elektromagnetischer Strahlung auch außerhalb des
sichtbaren Spektrums sind ein wichtiges Hilfsmittel der Diagnostik an
Kunstwerken. Ultraviolettes Licht eignet sich besonders zur Beurteilung
von Überzügen und oberflächennahen Schichten. Von besondere Bedeutung ist
hier die Fluoreszenz gealterter Firnisse. Da infrarote Strahlung dünne
Schichten zu durchdringen vermag, können mit ihr eventuell vorhandene
Unterzeichnungen oder Korrekturen an Konturen sichtbar gemacht und so auf
den Herstellungsprozess rückgeschlossen werden. Die Durchleuchtung mit
Röntgenstrahlung liefert Informationen über den inneren Aufbau und
Erhaltungszustand von Bildträgern, Skulpturen und Plastiken.
Auf Anfrage stellen wir diese Dienste auch gerne externen Restauratoren,
Museen oder Archiven in Form von Dienstleistungen oder Schulungen zur
Verfügung.
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