Die 1964 gegründete Meisterklasse für Restaurierung stellt den Beginn der akademischen Restauratorenausbildung an der Angewandten dar. 1999 übernahm Prof. Dr. Gabriela Krist die Leitung des Instituts für Konservierung und Restaurierung. Innerhalb der Studienrichtung Konservierung und Restaurierung werden vier Fachbereiche als Spezialisierungsmöglichkeiten angeboten: Gemälde, Objekt, Stein und Textil.
Der Studienplan sieht ein einjähriges Grundstudium vor, das eine Einführung in die unterschiedlichen Fachbereiche ermöglicht. Im zweiten Studienabschnitt wählen die Studierenden eine Spezialisierungsrichtung und schließen diese im 5. Studienjahr mit der Diplomarbeit ab. Eine zusätzliche fachübergreifende Spezialisierung ist auf dem Gebiet der Konservierung und Restaurierung von moderner und zeitgenössischer Kunst, aber auch im Bereich der Bodenfund-Konservierung möglich. Fixer Bestandteil des Studiums ist ein Praxis-Semester in einer in- oder ausländischen Institution.
Die Ausgewogenheit von Theorie und Praxis stellt einen wichtigen Aspekt des Studiums dar. Neben der kontinuierlichen Schulung in restauratorischen Methoden werden aktuelle Tendenzen der Konservierungswissenschaften aufgegriffen und vermittelt. Schwerpunkte bilden die präventive Konservierung, Sammlungsbetreuung und Objektpflege. Außerdem soll das Training von Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten auf das Berufsleben vorbereiten. Durch die enge Kooperation mit in- und ausländischen Institutionen arbeiten die Studierenden von Beginn an mit originalen Objekten. Diese Tradition zeichnet die österreichische Restauratorenausbildung im internationalen Vergleich aus.
Allgemeine Informationen zum Berufsbild des Restaurators sind unter den folgenden Links zu finden:
http://www.bda.at/documents/455306654.pdf
http://www.restauratoren.de/index.php?id=62
http://www.restauratoren.de/index.php?id=75 http://www.jsc-web.de/article.php?aid=300
http://www.ecco-eu.info
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