In diesem Band, der eine interdisziplinäre Gruppe von
Wissenschaftler*innen zusammenbringt, werden nationale und nationalistische Identifikationen in Österreich untersucht, wie
sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Reaktion auf das politische Umfeld durch Kultur und Design repräsentiert
wurden. Austrian Identity and Modernity befasst sich mit den Prozessen der Evolution, des Konflikts,
der Zerstörung und des kritischen Wiederaufbaus miteinander verbundener österreichischer Kulturen. Folgende Themen werden
erörtert:
- die Transformation liberaler Ideologien, wissenschaftlicher Führung, Technologie und sozialer Inklusion
- wie berufstätige Frauen alternative Kollektive, Kunst- und Designbewegungen prägten
- sozialistische Kulturprojekte
und nationale Einheit
- die katholische Kirche und Politik
- Antisemitismus und Erinnerungskultur im Kontext
- politische Veränderungen und moderne Architektur und Musik
- Migration, Remigration und Pluralismus in der österreichischen
Kultur
Das Buch ist in vier chronologische Teile gegliedert und untersucht den Zeitraum vom späten 19. Jahrhundert
bis zur Nachkriegszeit. Es bietet innovative Ansätze zu den Konzepten von Nation und Nationalismus sowie bahnbrechende Forschungsergebnisse
zu den Rollen von Regionalismus, Europäismus und Migration in Kultur, Design und der Gestaltung österreichischer Identitäten.
Elana Shapira, Abteilung für Kulturwissenschaften, Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik
und Kunstvermittlung, Universität für angewandte Kunst Wien
BUCHPRÄSENTATIONEN
Austrian
Identity and Modernity wurde am 3. April 2025 an der Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert. Das Buch
wird zudem am 21. Januar 2026 an der CEU – Central European University vorgestellt. Nähere Informationen in unserem Eventkalender